HubSpot ist ein CRM für Vertrieb, Marketing und Service mit Kontakten, Unternehmen und Deals; Klaviyo ist ein E-Commerce-CRM für Endkunden mit Bestellungen und Produkten als Kern. D2C-Shops fahren mit Klaviyo besser und günstiger, B2B-Unternehmen mit Vertriebsprozess mit HubSpot. Shops mit beidem verbinden beide Systeme, statt eines zu verbiegen.
HubSpot taucht in fast jeder Tool-Diskussion auf, auch bei Shops, für die es nicht gebaut ist. Der Vergleich zeigt, warum Klaviyo für Endkunden mit Kaufhistorie das passende Werkzeug ist und HubSpot für Vertriebsteams mit Ansprechpartnern, und was ein Shop tut, der beides hat.
Zwei Datenmodelle
HubSpot denkt in Kontakten, Unternehmen, Deals und Tickets. Ein Kontakt gehört zu einem Unternehmen, durchläuft eine Pipeline, bekommt Aufgaben und E-Mail-Sequenzen. Klaviyo denkt in Profilen und Ereignissen: Jede Bestellung, jeder Produktaufruf, jede Öffnung liegt als Ereignis mit Produkt- und Betragsdaten am Profil. Aus diesem Unterschied folgt fast alles im Vergleich.
Der Vergleich
| Kriterium | Klaviyo | HubSpot |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Online-Shops, Endkunden | B2B, Vertriebsteams, Marketing-Teams |
| Shop-Daten | Bestellungen, Produkte, Warenkorb, Katalog nativ | Über Integrationen oder Datenobjekte, weniger Tiefe |
| Segmentierung | Kaufverhalten, Kategorien, Kaufzyklus, Vorhersagen | Eigenschaften, Listen, Lifecycle-Stufen, Lead-Scoring |
| Automationen | Shop-Flows an Ereignissen | Workflows für Kontakte, Deals, Tickets |
| Vertrieb | Nicht vorhanden | Pipelines, Deals, Sequenzen, Meetings |
| Service | Über Integrationen (Helpdesk) | Ticketsystem, Wissensdatenbank, Chat |
| Formulare und Pop-ups | Shop-Targeting, mehrstufig | Formulare, Landingpages, CTA-Tools |
| Reporting | Umsatz je Flow und Kampagne | Dashboards über Marketing, Sales, Service |
| Preislogik | Aktive Profile | Kontakte plus Hubs und Stufen, oft mit Onboarding-Gebühr |
| Einführung | Tage bis Wochen | Wochen bis Monate |
Für D2C-Shops: Klaviyo
Ein Shop mit 50.000 Kunden braucht keinen Deal je Kunde, sondern Flows, die aus Kaufverhalten entstehen: Post-Purchase mit Nachkauf-Impuls, Win-Back vor dem Churn, Back-in-Stock, VIP-Behandlung. Das ist in Klaviyo Standard und in HubSpot Handarbeit über Datenobjekte und Workflows. Dazu kommen Vorhersagen, Katalogblöcke und Shop-Formulare. Wie ein Shop-CRM aussieht, steht in CRM für Shopify.
Für B2B-Vertrieb: HubSpot
Wer Unternehmen als Kunden hat, mit Ansprechpartnern telefoniert, Angebote schreibt und Deals über Wochen begleitet, braucht Pipelines, Aufgaben und Sequenzen. Das ist HubSpots Kern, und Klaviyo hat davon nichts.
Shop mit beidem: verbinden statt verbiegen
Viele Brands verkaufen an Endkunden und über Händler oder Großabnehmer. Die saubere Lösung: Klaviyo für Endkunden mit allen Shop-Daten, HubSpot für Händler und Vertrieb, beide über Integration oder Middleware verknüpft, damit ein Händler-Ansprechpartner keine D2C-Sale-Mails bekommt. Ein System für beides zu nutzen führt dazu, dass eine Seite dauerhaft mit Krücken arbeitet.
Kosten
Klaviyo rechnet nach aktiven Profilen mit allen Funktionen. HubSpot staffelt nach Hubs (Marketing, Sales, Service) und Stufen; für die Funktionen, die ein Shop bräuchte, landet man schnell in Professional- oder Enterprise-Stufen mit deutlich höheren Kosten und Einrichtungsgebühren. Zu Klaviyos Preisen: Klaviyo Kosten.
FAQ
Hat HubSpot eine Shopify-Integration?
Ja, sie überträgt Kunden, Bestellungen und Produkte als Datenobjekte. Die Tiefe bei Segmenten, Katalogblöcken, Shop-Flows und Vorhersagen erreicht sie nicht.
Kann Klaviyo B2B?
Für B2B-Shops mit Bestellungen (zum Beispiel Händlerbestellungen über den Shop) ja, mit eigenen Segmenten und Flows. Für Vertriebsprozesse mit Deals nein.
Was, wenn wir schon HubSpot für Marketing nutzen?
Dann lohnt der Vergleich anhand der Shop-Funktionen: Wenn Post-Purchase, Win-Back und Segmentierung nach Kaufverhalten fehlen oder Handarbeit sind, ist Klaviyo für die Endkunden-Kommunikation das bessere Werkzeug, mit HubSpot für den Rest. Wie der Wechsel abläuft, steht in Klaviyo Migration.
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